Anna Katharina Hahn (geb.1970): Gespräch über Literatur und Lesung: Das Kleid meiner Mutter (Roman 2016)

Die ersten beiden Romane von Anna Katharina Hahn, mit denen sie so viel Anerkennung bei Publikum und Kritik fand, spielen im bürgerlichen Milieu des heimatlichen Stuttgarter Raums. „Das Kleid meiner Mutter“ greift weiter aus, vor allem nach Madrid, wo eine junge Generation sich im Krisenjahr 2012 um ihre Lebenschancen betrogen sieht. Verknüpft mit der wirklichkeitsnahen Schilderung von prekärem Leben sind aber surreale Elemente, die in der Tradition der deutschen Romantik stehen. Schließlich macht die Figur eines geheimnisumwobenen Schriftstellers das Werk zu einer Art von Künstlerroman. Über diesen ungewöhnlichen Charakter des Buchs können wir mit der Autorin ins Gespräch kommen – und hoffentlich auch erfahren, in welche Richtung ihr literarischer Weg mit dem nächsten Werk führt, das wir bald erwarten dürfen.

Anna Katharina Hahn (2018)
Anna Katharina Hahn auf der Frankfurter Buchmesse 2018 (Foto von Heike Huslage-Koch unter Creative Common Lizenz BY-SA40)

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Anna Katharina Hahn: Kürzere Tage

Die Stuttgarter Autorin hat 2009 einen Roman veröffentlicht, in dem die Stadt Stuttgart „mitspielt“, vor allem die Gegend um das Olgaeck. Die Situation der Hauptpersonen (Judith, Leonie, Luise und Marco) hat auch mit ihren Wohnbereichen zu tun. Zunächst scheinen die vier nichts miteinander zu tun zu haben, doch im Lauf der Geschichte werden ihre Lebensläufe immer mehr ineinander verwoben. Alle vier geraten in Krisen, aber der Umgang damit ist unterschiedlich. Ein gut lesbarer Roman mit literarischem Anspruch und offenem Ende.

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