John Lanchester: Kapital

Der Beginn des dritten Jahrtausends ist geprägt von Krisen. Wörter wie „Finanzkrise“, „Wirtschaftskrise“, „Bankenkrise“ haben die Nachrichten erobert. Auch in der Literatur hinterlässt das Thema seine Spuren. 2012 erschien in England ein Roman, der in den Jahren 2007/2008 spielt. Sein Titel erinnert an Karl Marx: Kapital.
Der Autor, John Lanchester, kommt aus einer Familie mit Banker-Erfahrung. Er erzählt von Menschen, die in der „angesagten“ Londoner Pepys Road wohnen. Ihre Schicksale sind auf vielfache Weise miteinander verflochten. Neben einfachen Leuten leben wohlhabende, neben Alteingesessenen Zugezogene, neben Einheimischen Migranten. Das alltägliche Leben gerät aus den Fugen, als Drohungen ins Haus flattern, die Finanzkrise eskaliert und die Angst vor einem terroristischen Anschlag wächst.

Begleitmaterial 1 enthält Informationen zu John Lanchester, zur Pepys Road, wo sein Roman „Kapital“ spielt und zur Gliederung des Romans. Dazu kommen Auszüge aus dem Sachbuch „Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt. Die bizarre Geschichte der Finanzen“, das Lanchester zeitgleich zum Roman „Kapital“ verfasst hat. Begleitmaterial 2 ist eine Übersicht über die 107 Kapitel des Romans „Kapital“ und die verschiedenen Handlungsstränge.

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