Herta Müller: Atemschaukel

Herta Müller ist Trägerin des Literaturnobelpreises. Sie lebt seit rund 25 Jahren in Deutschland. Davor gehörte sie zur deutschen Minderheit in Rumänien. Deren schwierige Situation stellt sie in ihren Werken dar. Nach dem Seitenwechsel der Rumänen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs – weg von Hitler-Deutschland, hin zu Amerikanern und Russen – werden die Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben das Opfer von Strafaktionen. Man deportiert sie in sowjetische Arbeitslager. In der Atemschaukel erzählt die Autorin vom Schicksal eines Siebzehnjährigen, der eine fünfjährige Leidenszeit in einem ukrainischen Lager verbringt. Eingeflossen sind die Erfahrungen des Schriftstellers Oskar Pastior.

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