Eine literarische Gedankenreise mit Hölderlin und Rilke

Renate Alber-Bussas hätte in „normalen“ Zeiten am 18. Mai Ian McEwans Roman „Kindeswohl“ vorgestellt. Weil das nicht möglich ist, stellt sie uns „ihren“ Hölderlin vor. Ihr Text trägt die Überschrift: „Von Heidelberg über Lauffen am Neckar und Stuttgart nach Duino – eine literarische Gedankenreise mit Hölderlin und Rilke“.

Ansicht Heidelberg

Sie beginnt mit dem Gedicht „Heidelberg“ und erzählt von Begegnungen mit dem Dichter in der Schulzeit und während des Studiums. An Textbeispielen macht sie die poetische Kunst dieses Sprachmeisters deutlich. Auch nimmt sie Bezug zu anderen Hölderlin-Beiträge auf dieser Homepage. Sprechende Fotos von Hölderlin-Orten ergänzen diesen umfangreichen Aufsatz (PDF zum Herunterladen) .

Alle Beiträge zu Friedrich Hölderlin finden sich hier.

Podcast: Peter Härtling – „Hölderlin“

Was verbindet Peter Härtling (1933 bis 2017) mit Friedrich Hölderlin (1770 bis 1843)? Beide sind Schriftsteller, wenn auch höchst unterschiedlicher Art, beide haben eine Zeitlang in Nürtingen gelebt, wenn auch zu völlig verschiedenen Zeiten. Härtling hat das Ambiente Hölderlins zu Fuß erfahren, hat Spuren der Erinnerung an ihn gefunden. Das hat ihn motiviert, sich auf das Leben dieses Dichters einzulassen, seine Dichtung und andere Quellen zu studieren und daraus einen Roman zu gestalten. Der ist 1976 veröffentlicht worden. Sie hören den Anfang dieses Buches.

Podcast: Friedrich Hölderlin – „Der Neckar“

Der 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin kommt nach unserem Dafürhalten ein wenig zu kurz. Da der Literaturklub Sindelfingen sich eines Virus wegen nicht real treffen kann, soll der große Dichter wenigstens virtuell zu Ehren und „zur Sprache“ kommen.

Im ersten Literaturklub-Podcast spricht Prof. Roland Häcker (über) das 1801 entstandene Gedicht „Der Neckar“ (Dauer 5:08).

Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin (geb. 1770)

Der 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin kommt nach unserem Dafürhalten ein wenig zu kurz. Da der Literaturklub Sindelfingen sich eines Virus wegen nicht real treffen kann, soll der große Dichter wenigstens virtuell zu Ehren und „zur Sprache“ kommen.
Dr. Gerhard Vogt verdeutlicht an „Hälfte des Lebens“, wie Hölderlin denkt, fühlt und dichtet.

Hier gibt es die Huldigung zum Herunterladen (PDF) und ein Hölderlin-Gedicht mit Gedanken von Brigitte Dobler-Coyle.

Wilhelm Hauff: Jud Süß (Novelle, 1827)

„Jud Süß“: So nannte man Joseph Süß Oppenheimer, „Hoffaktor“ des württembergischen Herzogs Karl Alexander, den Finanzfachmann, der sich durch rigorose Maßnahmen bei seinem ausgabenfreudigen Auftraggeber beliebt und bei der Bevölkerung verhasst machte. Dass er nach dem Tod des Herzogs 1738 hingerichtet wurde, gilt heute allgemein als Justizmord.
Wilhelm Hauff, seinerzeit Erfolgsautor, heute fast nur noch durch seine Märchen bekannt, hat die Geschichte der umstrittenen Gestalt, verbunden mit einer schwäbisch-jüdischen Liebestragödie, zu einer Novelle gestaltet (1827).

1940 drehte Veit Harlan, unter lebhafter Anteilnahme von Goebbels, den berüchtigten „Großfilm über jüdische Weltgefahr“, der Hauffs Novelle als Ausgangstext benutzte und auch ihren Titel übernahm. Hat der bürgerlich-patriotische Württemberger Hauff auch den Grund für die Judenfeindlichkeit des Hetzfilms gelegt?

Hier gibt es das Begleitmaterial zum Herunterladen als PDF.

Rafik Schami und Uwe-M. Gutzschhahn: Der geheime Bericht über den Dichter Goethe

In neun Nächten versucht der „wohlgeborene“ Prinz Tuma seinen Sultan und Bruder im Geiste von der Qualität der Dichtung des Dichters Johann Wolfgang von Goethe zu überzeugen. Wird es ihm gelingen?

Dieses Buch mit exemplarischen Texten des deutschen Klassikers ist 1999, zum 250. Geburtstag Goethes, erstmals erschienen. Es enthält nicht nur eine Sammlung mit Auszügen aus den bekanntesten Werken des zu Recht immer noch berühmten Dichters, es ist auch eine Hommage auf ihn. Die Würdigung ist eingebettet in eine spannende und aktuelle Rahmenhandlung. Sie spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert und erzählt von gewaltsamen Auseinandersetzungen um wirtschaftliche Interessen im ölreichen Persischen Golf. Das Buch will eine Brücke schlagen zwischen deutscher und arabischer Literatur.

Hier gibt es das Skript als PDF zum Herunterladen.