E.T.A. Hoffmann (1776-1822): Der goldne Topf (Novelle, 1814)

E.T.A. Hoffmann (1776 – 1822) war belobigter Jurist, gemaßregelter Karikaturist, Kapellmeister, Alkoholiker und vieles andere; erst spät trat er als Schriftsteller hervor, von Goethe als „krank“ abgelehnt, hochgeschätzt von Heine (und anderen: Balzac, Uwe Tellkamp …); er komponierte Opern und wurde selbst Held einer Oper („Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach) – ein Mann, beinahe so bizarr wie die Gestalten seiner Werke.
Das Werk, mit dem er seinen Durchbruch erzielte und das sein größter Erfolg blieb, ist „Der goldne Topf. Ein Märchen aus der neuen Zeit“.

Der arme Student Anselmus, der gerne einmal Hofrat würde, begegnet mitten in Dresden einer boshaften Marktfrau, die eigentlich eine Zauberin, und einer goldgrünen Schlange, die eigentlich ein bezauberndes Mädchen ist. Er findet sich in eine Kristallflasche eingeschlossen, kommt wieder frei, wird aber kein Hofrat, sondern – ja, was eigentlich, fragt sich der Leser, der sich zwischen handfester Realität, Traum, Rausch und Fantasie zu orientieren versucht.

Ein raffiniert erzähltes Stück Literatur, das uns einlädt, selbst das beglückende „Leben in der Poesie“ zu wagen.

Hier gibt es das Begleitmaterial zum Herunterladen als PDF.

Autor: Literaturklub Sindelfingen

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